Nach einigen Flugtagen mit sehr unterschiedlichen Bedingungen gibt es nun  mt dem SKYTRAXX 3.0 erste Erfahrungen aus der Praxis. Und die haben mich wirklich begeistert!

(Über den ersten Eindruck des neuen Hochleistungs-Fluginstruments  haben wir ja bereits berichtet.)

Anzeige / Bedienung

Da ist zunächst das große und  brillante Farbdisplay, das sich automatisch der Umgebungshelligkeit anpasst. Auch bei heller Sonne und mit dunkler Brille ist es perfekt lesbar, anders als viele Konkurrenzprodukte und vor allem Smartphones oder Tablets.

Die Bedienung funktioniert dank der vier großen Tasten auch mit dicken Handschuhen sehr gut.

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Das Echtzeit-Vario

Obwohl ich zugegeben anfangs sehr skeptisch war, ob die neue Vario-Technologie nur aktueller Trend oder wirklich brauchbar ist, hat sie sich als absoluter Knüller entpuppt! Skytraxx nennt das ganze "Echtzeit-Vario". Dahinter steckt die Kombination von Druck- und Beschleunigungssensoren mit einer sehr ausgeklügelten Software.

Konventionelle Varios reagieren auf Druckveränderung. Die entsprechenden Sensoren sind zwar sehr sensibel, aber auch anfällig auf Querströmungen (Venturi-Effekt) und reagieren immer etwas verzögert.

Die Kombination von Druck- und Beschleunigungs-Sensoren ermöglicht eine sehr viel präzisere Information darüber, ob es wirklich steigt oder sinkt und wie schnell sich die Vertikalgeschwindigkeit ändert - vorausgesetzt, die Software kann die sehr komplexen Daten intelligent auswerten. Versucht haben das schon mehrere, aber hier funktionierts  wirklich gut!

Das neue Echtzeit-Vario im SKYTRAXX 3.0 meistert diese Aufgabe hervorragend und hilft mir damit deutlich verbessert zu zentrieren - vor allem, bei schwachen und ruppigen Bedingungen. Der Pieps informiert sehr genau über die Änderung der Vertikalgeschwindigkeit, und das ist eine viel bessere Information, als die bloße Rate der Geschwindigkeit - so wie sie konventionelle Varios mitteilen.

Nach ein wenig Tüftelei und mehreren Testflügen habe ich nun auch dank der individuellen Einstellmöglichkeiten einen für mich sehr angenehmes und für meinen Flugstil passendes Pieps-Gezwitscher eingestellt.

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Wenn ich also in Zukunft absaufe, kann ich das sicher nicht mehr aufs Fluginstrument schieben!

Wer sich das Tüfteln sparen will, für den stehen einen Reihe vordefinierter Vario-Profile zur Verfügung. Außerdem kann man individuelle Konfigurationen dank der USB-Schnittstelle und dem eingebauten Dateimanager auch untereinander austauschen.

Luftraum-Info

Nach einem Software-Update gibt es nun eine optimierte Luftraum-Anzeige: ein Info-Feld zeigt die Unter- und Obergrenzen des Luftraums an, in dem man sich aktuell befindet. Die Art der Darstellung entspricht dabei den Standards der ICAO-Karte.

Perfekt: Entsprechend dem aktuellen Luftdruck rechnet das SKYTRAXX 3.0 die Flugflächen in Meter um und zeigt sie so auch an. Darüber hinaus gibt es eine Info über die Luftraumklasse und die darin geltenden Flugregeln (VFR / IFR). Zusammen mit der AGL-Funktion (Höhe über Grund) ist man immer informiert, welche Sichtflugregeln gerade gelten (Wolkenabstand, Sicht-Minima), vorausgesetzt, man hat die entsprechenden Regeln für die Luftraumklassen bzw. Flughöhen auch brav im Theorieunterricht gelernt. Das sollte zum Streckenfliegen aber Grundvoraussetzung sein.

shot20Auf dem Farbdisplay sind im Kartenmodus die Luftraumgrenzen sehr gut erkennbar. Auch hier gilt der ICAO-Standard: die blaue Schraffur kennzeichnet "innen". Farbig ausgefüllte Lufträume sind für VFR ohne Flugfunk gesperrt (es sei denn, es gelten Sonderregelungen  wie z.B. für die RMZ Donaueschingen am Fürstenberg).

Insgesamt ist die Navigation in punkto Lufträume gegenüber dem SKYTRAXX 2.0 Plus damit noch einmal deutlich verbessert. 

shot23Karte

Der vielseitige Kartenmodus ermöglicht eine sehr gute Orientierung im Gelände bei Streckenflügen. Die Anzeige lässt sich individuell anpassen, ist aber schon in der Standard-Einstellung für die meisten Zwecke perfekt.

Die aktuelle Karte wählt das Gerät automatisch je nach Position, genauso wie die Luftraumdaten. Damit braucht man bei einem Fluggebietswechsel nicht mehr an die Umstellung der Daten zu denken.

Wettkampffunktionen und FAI-Dreiecks-Rechner kommen mit weiteren Software-Updates in Kürze.

Fazit

SKYTRAXX hat sein Universalvario-Erfolgsmodell 2.0 Plus mit dem neuen Gerät 3.0 um ein echtes HighEnd Produkt ergänzt. Für viele Pilotinnen und Piloten bleibt die bewährte 2er Version sicher nach wie vor die erste Wahl. Für anspruchsvolle Streckenpiloten, Kurbelkünstler und Technikfreaks ist das Skytraxx 3.0 aber noch einmal ein guter Schritt nach vorn.

Das  Fluginstrument bietet wahrscheinlich die derzeit bestmögliche Unterstützung im Flug bei  einfacher Handhabung, optimalem Display, state-of-the-art Technik und moderatem Gewicht. Meiner Ansicht nach ist das SKYTRAXX 3.0   deutlich besser zu handhaben, als eine multi-Kombination aus Sensorgerät, Smartphone oder Tablet, Zusatzakku und Flug-App. Damit haben die Schwarzwälder Tüftler wieder einmal Maßstäbe gesetzt und bei den HighEnd  Fluginstrumenten ganz kklar die  Nase vorn. Das Preis-Leistungsverhältnis ist zudem top.

(Thomas)

P.S. Wer mehr Details zum Gerät wissen möchte, kann  auf der Website von Skytraxx die Bedienungsanleitung studieren. Und wer es lieber gleich kaufen möchte, kann uns gerne Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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