Eine von vielen Faszinationen des Fliegens sind die Begegnungen, die das Fliegen schaffen.

Manchmal ist es unverhofft ein Vogel der mitfliegt, ein Schmetterling am Startplatz, den ich noch nie vorher gesehen habe - aber oft  sind es Menschen, die mich zum Staunen bringen, zum Zuhören einladen, Geschichten erzählen, die mir Gänsehaut verschaffen, weil ich mich mitfreuen kann, oder Tränen in die Augen treiben, weil ich sie mitfühlen kann, sie nicht alltäglich sind.

doerte 001 800Manchmal werden solche Menschen mir Freunde, manchmal sind solche Begegnungen einmalig und bleiben trotzdem im Gedächtnis und im Herz (oder wie soll ich das nichtstoffliche Menschteil nennen?)
Eine von diesen unvergesslichen Begegnungen hatte ich gestern.

Dörte Schwarz. Viele haben sie gesehen im Film „Reise zum Horizont“, die als  willensstarke Frau im fortgeschrittenen Alter  das Fliegen lernt.

Dörte erzählt viel und gern: vom Fliegen, vom Reisen, von Rückschlägen, von Menschen und Mutproben. Von der Suche und den Wegen, die nicht gerade aus führen müssen, um anzukommen. Von Träumen, und Ängsten und sie provoziert bis an die Grenze meiner Toleranzschwelle und schafft dabei neue Denkanstöße.

Moselwein und gutes Essen und ein Blick auf den Himmel über der Lahn und zum Abschied eine von innen kommende, Dankbarkeit und Freude ausstrahlende Umarmung. Vielen Dank, Dörte.

(Jutta)